86 Tage -> 42 Tage
durchschnittliche Durchlaufzeit pro produzierter Charge
Die mittlere Durchlaufzeit wurde über den betrachteten Produktionsfluss hinweg nahezu halbiert.
Fallbeispiel Megalabs
Das Projekt am Pharmastandort in Montevideo verband Training, Analyse und Umsetzung über den gesamten Standort. Ziel war ein robusterer Produktionsfluss mit weniger Reibung in Planung, Freigaben und bereichsübergreifender Abstimmung.

Das Team arbeitet direkt an der bereichsübergreifenden visuellen Steuerung in Produktion, Labor und Qualitätssicherung.
Ergebnisse
Die folgenden Werte stammen aus den freigegebenen Projektunterlagen. Potenzialschätzungen bleiben separat markiert und werden nicht als bereits realisierte Wirkung verkauft.
86 Tage -> 42 Tage
Die mittlere Durchlaufzeit wurde über den betrachteten Produktionsfluss hinweg nahezu halbiert.
52 %
Die Wirkung betrifft nicht nur einzelne Teilprozesse, sondern den Gesamtfluss des Standorts.
14 Reanalysen
Reanalysen sind laut Follow-up kein Engpass im Labor mehr.
390 Stunden
Die gewonnene Zeit wurde als zusätzliche nutzbare Kapazität im Standort verfügbar.
600.000+
Die freigesetzte Kapazität wirkte direkt auf die mögliche Ausbringung.
20.000 USD
Die Einsparung ergibt sich aus dem abgebauten Reanalyseaufwand.
600.000 USD
Die verkürzte Durchlaufzeit reduzierte gebundenes Kapital messbar im ersten Jahr.
Potenzialschätzung
fast 4 Mio. USD
Dieser Wert ist eine Potenzialschätzung und kein bereits realisierter Umsatzbeleg.
Ausgangslage
Die Analyse machte sichtbar, warum kurzfristige Umplanung, fehlende Material- und Dokumentenverfügbarkeit und Reanalyse-Rückstände den Gesamtfluss instabil machten.
Lage 01
Die Produktionsplanung war instabil, Prioritäten änderten sich teilweise erst wenige Stunden vor Produktionsstart.
Lage 02
Der Abstimmungsaufwand lief über E-Mails, Telefonate, Excel-Dateien und zahlreiche Routinetermine statt über einen gemeinsamen Informationsstand.
Lage 03
Material, Dokumente und Freigaben waren häufig nicht rechtzeitig verfügbar und bremsten Produktion und Verpackung aus.
Lage 04
In der Qualitätskontrolle bestand ein dauerhafter Backlog von 14 offenen Reanalysen, der den Fluss zusätzlich belastete.
Vorgehen
Analyse, Pilotierung und Umsetzung griffen ineinander, damit aus der Diagnose schnell wirksame Steuerung im Alltag wurde.
Phase 1
Das Team wurde in Wertstromanalyse und Arbeiten im Fluss trainiert. Anschließend wurden Prozesse, Schnittstellen und Hindernisse direkt im Standort aufgenommen.
Zwischenphase
Die erhobenen Daten wurden verdichtet, Engpässe analysiert und mit dem Team in einen umsetzbaren Maßnahmenplan für den Gesamtstandort übersetzt.
Phase 2
Boards, Kommunikationsprozess und feste Daily-, Weekly- und Monthly-Meetings wurden eingeführt, um Planung, Materiallage, Freigaben und Prioritäten bereichsübergreifend sichtbar zu machen.
Zwischenphase
Feedback aus der Pilotierung wurde systematisch ausgewertet, damit Boardlogik, Regeln und Meetingrhythmus tragfähig im Alltag funktionieren.
Phase 3
Die visuelle Steuerung wurde nachgeschärft. Parallel trainierte Andreas das Verpackungsteam in SMED und 5S und setzte das Rüstzeitprojekt gemeinsam mit dem lokalen Team um.
Andreas Rolle
Der Beitrag reichte von der Moderation und Datenauswertung bis zur Einführung der visuellen Steuerung und der Befähigung der Teams zur eigenständigen Weiterarbeit.
Projektleitung über Analyse-, Konzeptions- und Umsetzungsphasen hinweg.
Training des Teams in Wertstromanalyse, Arbeiten im Fluss, visuellem Management, Kanban-Prinzipien, SMED und 5S.
Moderation der Workshops und Strukturierung der Informationsaufnahme direkt im Prozess.
Datenauswertung, Engpassanalyse und Entwicklung der Gesamtstrategie gemeinsam mit dem Team.
Konzeption und Einführung der bereichsübergreifenden visuellen Steuerung samt Daily-, Weekly- und Monthly-Meetings.
Begleitung der Pilotphase, Rückkopplung der Lernergebnisse und Befähigung der Teams zur eigenständigen Weiterarbeit.
Belege
Projektbeteiligte berichten selbst über Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnisse.

Externer Inhalt
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Medienhinweis
Stimmen aus Planung, Produktion und Qualitätskontrolle ergänzen die Fallstudie direkt aus dem Standort.
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Analysebeleg
Die Wertstromanalyse machte sichtbar, wo Planungsinstabilität, Freigaben und bereichsübergreifende Abhängigkeiten den Fluss ausbremsen.

Steuerungsbeleg
Das physische Produktionsboard diente als gemeinsamer Informationsstand für Prioritäten, Materialstatus, Freigaben und Eskalationen.
Ergänzender Beleg
Die ergänzende Boardbeschreibung dokumentiert Aufbau, Legende und Logik der visuellen Steuerung.
Umsetzung
Die Bilder zeigen Training, Steuerung und tägliche Arbeit im Projekt.

Analysearbeit vor Ort: Das Team erfasst Prozessschritte, Schnittstellen und Störungen gemeinsam und schafft ein belastbares Bild des Gesamtflusses.

Bereichsübergreifende Steuerung: Produktion, Labor und Qualitätssicherung arbeiten an demselben sichtbaren Takt statt über verteilte Einzeldateien.

Umsetzung im Alltag: Das Daily am Produktionsboard schafft einen klaren Rhythmus für Entscheidungen, Eskalationen und nächste Schritte.
Ähnliche Lage im Unternehmen
Im Gespräch lässt sich schnell prüfen, ob Wertstromsicht, Vor-Ort-Workshop oder eine neue Steuerungslogik für die aktuelle Lage passt.