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Prozess-Workshop

Konkret buchbares Format für bereichsübergreifende End-to-End-Prozesse mit vielen Übergaben, Schleifen und Abstimmungen. Der Prozess-Workshop macht Ist-Prozess, Soll-Prozess und priorisierte Maßnahmen gemeinsam sichtbar und schafft damit eine belastbare Arbeitsbasis für mehrere Bereiche.

Formatperspektive

Buchbares Format für einen bereichsübergreifenden End-to-End-Prozess

Ablauf, Teilnehmerkreis, Ergebnistyp und direkte Anfrage des Prozess-Workshops stehen hier im Vordergrund. Wenn noch offen ist, ob der Eingriff kleiner oder größer angelegt werden sollte, klären wir zuerst die Einstiegstiefe.

Bereichsübergreifender Workshop mit großflächig visualisiertem Prozessbild an einer Wand.

Makigami hilft dabei, End-to-End-Prozesse so sichtbar zu machen, dass Übergaben, Schleifen und Sollbild gemeinsam entschieden werden können.

Format
Workshop
Dauer
Meist 3 bis 5 Tage mit Kernteam und gegebenenfalls Teilteams
Zielgruppe
Bereichsübergreifende Kernteams in End-to-End-Prozessen

Durchführung

Wie dieses Format typischerweise durchgeführt wird

Präsenz StandardHybrid

Strategische Workshops wirken am stärksten vor Ort. Hybrid bleibt möglich, wenn mehrere Bereiche beteiligt sind und Entscheidungen trotzdem gemeinsam im Raum geführt werden sollen.

Warum nicht online-only

Prozessbild, Abstimmung und Priorisierung mit mehreren Bereichen brauchen meist gemeinsame Arbeit direkt am Board und im Raum.

Passender nächster Schritt

Kostenloses Erstgespräch

Für wen / Wann sinnvoll

Zielgruppe, Nutzen und passende Kontexte

Die folgenden Signale helfen bei der Erwartungsklärung: für wen das Format gedacht ist, wann es besonders passt und in welchen Lagen eher ein anderes Format sinnvoller ist.

Für wen

  • Kernteams aus den beteiligten Bereichen, die den Prozess täglich prägen oder verantworten
  • Prozessverantwortliche und Führungskräfte, die ein belastbares Ist-/Soll-Bild für mehrere Bereiche brauchen
  • Teilteams oder Experten, die für ausgewählte Prozessschritte, Systeme oder Schnittstellen punktuell eingebunden werden

Passend, wenn

  • Der Workshop soll einen End-to-End-Prozess mit mehreren Bereichen gemeinsam strukturieren.
  • Schnittstellenprobleme sind nicht punktuell, sondern über viele Übergaben verteilt.
  • Es braucht Transparenz über Tätigkeiten, Wartezeiten, Schleifen und Wertschöpfung.
  • Das Unternehmen kann ein Kernteam für mehrere intensive Arbeitstage gemeinsam verfügbar machen.

Typischer Nutzen

  • Ein End-to-End-Prozess soll erstmals gemeinsam und bereichsübergreifend visualisiert werden
  • Der Soll-Prozess muss nicht nur skizziert, sondern in priorisierte Maßnahmen übersetzt werden
  • Ein Workshop wird gesucht, der Übergaben, Schleifen und Rollen im Gesamtprozess konkret bearbeitet

Eher nicht

  • Es geht nur um wenige klar benennbare Übergaben in einem kleinen Teilprozess.
  • Im Zentrum steht bereits der gesamte Wertstrom mit Materialfluss, Beständen und Engpassanalyse.
  • Es wird nur nach schnellen Einzelmaßnahmen gesucht, ohne den Gesamtprozess sauber zu verstehen.

Typische Ausgangslagen

Ausgangslage 01

Viele Beteiligte arbeiten im selben Prozess, aber niemand hat ein belastbares Gesamtbild.

Ausgangslage 02

Übergaben, Rückfragen und Schleifen verlängern die Durchlaufzeit deutlich.

Ausgangslage 03

Dokumente, IT-Systeme und Rollen greifen nicht sauber ineinander.

Ausgangslage 04

Verbesserungsversuche bleiben lokal, weil der Zielprozess über Bereiche hinweg nicht gemeinsam beschrieben ist.

Einordnung

Im Fokus steht das buchbare Format für einen End-to-End-Prozess. Wenn Sie noch entscheiden müssen, ob einzelne Übergaben reichen oder ob bereits ein Wertstrom-Einstieg nötig ist, ist zuerst die strategische Einordnung sinnvoll.

Ablauf

Wie das Format abläuft

Der Prozess-Workshop führt ein bereichsübergreifendes Team durch den kompletten Weg vom heutigen Ablauf zum bearbeitbaren Sollbild und zu priorisierten Maßnahmen für die Folgearbeit.

01

Prozessrahmen und Beteiligte festlegen

Vor dem Workshop werden der betrachtete End-to-End-Prozess, der Analysefokus und das Kernteam sauber geklärt. Dadurch richtet sich die Arbeit auf den echten Gesamtprozess und nicht auf isolierte Einzelsichten.

02

Ist-Prozess gemeinsam visualisieren

Das Team bildet Prozessschritte, Übergaben, Schleifen, Dokumente und beteiligte Systeme so ab, wie sie tatsächlich laufen. Reibung, Rückfragen und Verzögerungen werden dadurch konkret sichtbar.

03

Sollbild und Gap-Analyse entwickeln

Auf Basis des Ist-Bildes entsteht ein klarer Zielprozess. Der Unterschied zwischen heutiger Lage und Zielzustand wird als priorisierte Gap-Analyse beschrieben und in entscheidbare Maßnahmen übersetzt.

04

Folgearbeit über Bereiche anlegen

Zum Abschluss werden Maßnahmen, Verantwortliche und der nächste Takt festgelegt. So bleibt der Zielprozess nicht im Workshopraum, sondern wird für mehrere Bereiche gemeinsam steuerbar.

Was danach vorliegt

Ergebnisse, die weitere Verbesserung möglich machen

Nach dem Format liegt nicht nur eine Visualisierung vor, sondern ein belastbares Arbeitsdokument, mit dem mehrere Bereiche Entscheidungen, Umsetzung und Folgearbeit direkt anschließen können.

Ergebnis 01

Ein vollständig aufgenommener Ist-Prozess, auf den sich alle beteiligten Bereiche beziehen können

Ergebnis 02

Ein klar definiertes Soll-Prozessbild als gemeinsame Richtung für die weitere Prozessarbeit

Ergebnis 03

Eine priorisierte Gap-Analyse mit Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und nächsten Entscheidungen

Ergebnis 04

Ein umsetzbares Bild für Reviews, Folgeworkshops oder Prozessführung über mehrere Bereiche hinweg

Wirkung im Alltag

  • Weniger Bereichsdebatten, weil der Prozess gemeinsam beschrieben ist
  • Mehr Klarheit über Prioritäten, Rollen und nächste Entscheidungen
  • Höhere Anschlussfähigkeit für Process Ownership, Reviews und Folgeformate

Optionaler Anschluss

Soll-Prozess in Führung und Reviews überführen

Nach dem Workshop geht es darum, den Zielprozess nicht als gutes Bild stehen zu lassen, sondern ihn über bereichsübergreifende Entscheidungen, Reviews und Folgearbeit wirksam zu machen.

  • 90-Tage-Begleitung für die Umsetzung des Soll-Prozesses
  • Regelmäßige Reviews mit Prozessverantwortlichen und Führungskräften
  • Führungskräfte-Sparring für bereichsübergreifende Entscheidungen
  • Gezielte Folgeworkshops für Teilprozesse oder besonders kritische Schnittstellen

Wofür diese Begleitung sorgt

  • Der Zielprozess bleibt im Alltag führbar und nicht nur dokumentiert
  • Mehrere Bereiche arbeiten mit denselben Prioritäten und demselben Prozessbild weiter
  • Folgeformate können aus einer klaren Gap-Logik statt aus Vermutungen abgeleitet werden

Der Workshop kann für sich stehen oder gezielt in Review-Takte, Process Ownership und weitere Verbesserungsarbeit übergehen.

Fallbeispiel Pharma

Lieferantenqualifizierung im regulatorischen Umfeld wieder steuerbar machen

Ein Unternehmen aus dem regulatorischen Umfeld hatte nach einem Behördenaudit einen hohen Backlog offener Qualifizierungen, unvollständig qualifizierte Lieferanten und einen End-to-End-Prozess, der durch viele Übergaben und fehlende Informationen instabil geworden war.

Branche

Pharma / regulatorisches Umfeld

Vorgehen

  • Aufnahme des Ist-Prozesses von neuem Material bis zur vollständigen Freigabe des Lieferanten
  • Analyse von Wertschöpfung, Verschwendung, Formularen und Schnittstelleninformationen
  • Entwicklung eines vereinfachten Soll-Prozesses inklusive Kanban-Board sowie Daily- und Weekly-Routinen

Ergebnis

Der Zielprozess wurde vereinfacht, Übergaben und Prozessschritte wurden reduziert und der Backlog offener Qualifizierungen wurde transparent steuerbar. Erste Verbesserungen wurden bereits im Workshop umgesetzt.

Nächster Schritt

In den folgenden drei Monaten wurde der Backlog über das Kanban-System systematisch abgebaut und der neue Takt über strukturierte Meetings stabilisiert. Der Prozess kam so wieder in einen verlässlichen Fluss.

Poster und Workshopeinblicke

Was im Format sichtbar und bearbeitbar wird

Visualisierungen und Poster dienen hier nicht als Dekoration. Sie helfen dabei, Prozess, Ursache, Maßnahmen oder Transferlogik gemeinsam entscheidbar und anschlussfähig zu machen.

Makigami-Poster zur Veranschaulichung der Prozessanalyse.

Methodenbild

Das Methodenbild unterstützt die gemeinsame Sprache für Übergaben, Tätigkeiten, Schleifen und Soll-Prozess.

Makigami ist hier Mittel zum Zweck: Es schafft ein belastbares End-to-End-Bild und eine klare Struktur für die Umsetzung über Bereiche hinweg.

Visualisierter Prozess mit mehreren Prozessschritten und beteiligten Rollen.

Einblick

Der Ist-Prozess wird nicht abstrakt beschrieben, sondern in seinen tatsächlichen Schritten, Übergaben und Informationsflüssen sichtbar gemacht.

Moderierte Workshop-Situation mit Teilnehmenden an einem Prozessboard.

Einblick

Das Team arbeitet gemeinsam am Gesamtprozess, statt Probleme nur aus Bereichssicht zu diskutieren.

FAQ

Häufige Fragen zum Format

Was ist an diesem Format konkret buchbar?

Ein bereichsübergreifender Workshop, der einen End-to-End-Prozess vom heutigen Ablauf bis zum Sollbild durchdekliniert. Er ist darauf ausgelegt, dass das Kernteam gemeinsam Prozesssicht, Prioritäten und nächste Schritte erarbeitet.

Wer sollte teilnehmen?

Das Kernteam aus den relevanten Bereichen plus gegebenenfalls zusätzliche Teilteams oder Experten. Entscheidend ist, dass die Personen beteiligt sind, die den Prozess tatsächlich steuern, bearbeiten oder beeinflussen.

Was liegt nach dem Workshop konkret vor?

Ein belastbares Ist-Bild, ein Soll-Prozess, eine priorisierte Gap-Analyse und Maßnahmen, die sich direkt in Reviews, Folgeprojekte oder Process-Ownership-Arbeit überführen lassen.

Wann sollte ich zuerst den strategischen Einstieg klären?

Wenn noch offen ist, ob ein kleinerer Teilprozess ausreicht oder ob bereits der vollständige Wertstrom mit Daten und Engpasssicht betrachtet werden muss. Dann sollte zuerst die passende Einstiegstiefe geklärt werden, bevor ein konkretes Workshopformat angefragt wird.

Passende nächste Schritte

Verwandte Formate und sinnvolle Anschlusswege

Je nach Lage schließt an dieses Format entweder ein benachbarter Workshop, die strategische OpEx-Perspektive oder ein Ausbildungspfad an.

Kritische Übergaben konkret sortieren

Schnittstellen-Workshop

Für klar benennbare Übergaben oder Teilprozesse, die schnell sortiert, verantwortlich gemacht und in erste Verbesserungen überführt werden sollen.

  • Lage: 2 bis 3 kritische Übergaben oder ein eingrenzbarer Teilprozess
  • Nutzen: gemeinsame Sicht auf Inputs, Outputs und Reibung plus direkte Quick Wins
  • Rahmen: meist 2 Tage, bei höherem Umsetzungsanteil bis 3 Tage

Gesamtsystem und Engpässe konkret sichtbar machen

Wertstrom-Workshop

Für Flussprobleme mit größerem Hebel, wenn Durchlaufzeit, Bestände, Material- und Informationsfluss nicht mehr sauber über Einzelmaßnahmen beherrschbar sind.

  • Lage: Wertstrom mit Durchlaufzeit-, Bestands- oder Engpassproblem
  • Nutzen: daten- und prozessnaher Blick auf die größten Hebel für Durchsatz und Gesamtleistung
  • Rahmen: meist 5 bis 7 Tage mit Kernteam, Interviews und Datenauswertung

End-to-End-Verantwortung klären

Process Ownership Workshop

Für Unternehmen, in denen Prozessverantwortung über Abteilungsgrenzen hinweg geklärt und wirksam geführt werden soll.

  • Lage: Prozesse laufen bereichsübergreifend, aber Verantwortung bleibt unscharf
  • Nutzen: klare Rollen, End-to-End-Perspektive und Führungslogik im Alltag
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage je nach Prozess und Teilnehmerkreis

Workshop-Anfrage

Diesen Prozess-Workshop passend anfragen

Im Gespräch klären wir, ob genau dieses Format zum betroffenen End-to-End-Prozess passt, welches Kernteam gebraucht wird und wie das Sollbild danach in Führung und Reviews übergeht.

  • Direkt anfragbar für End-to-End-Prozesse mit vielen Übergaben und Schleifen
  • Schafft ein belastbares Ist-/Soll-Bild und priorisierte Maßnahmen über mehrere Bereiche hinweg
  • Kann in Reviews, Process Ownership oder weitere Folgeformate übergehen